Bad Sooden-Allendorf Kleinvach

Maßnahmenplan Bad Sooden-Allendorf Kleinvach

 

Bestandssituation (Anlage 4.11)

Kleinvach ist ab einem HQ10 mit der gewässernahen Bebauung von Hochwasserereignissen betroffen. Bei einem HQ100 weitet sich die Überflutung bis weit über die "Hörnestraße" aus. Bis auf die Objekte an der Straße "Im Rieth" und wenige Objekte an der Kellerstraße und der K58 ist dann nahezu die gesamte Ortslage betroffen.

Maßnahmenvorschlag

Aufgrund der sehr großen Betroffenheit der Ortslage wird eine Hochwasserentlastung in einer dreiteiligen Kombination vorgeschlagen: Flutmulde im Bereich der Brücke "In den Weiden" oberwasserseitig von Kleinvach (Gew.-km 47,7 - 47,3) Uferabgrabung am rechten Ufer bei Gew.-km 47,2 - 46,9 im Bereich der "Hörnestraße" und "Zum Leinenpfad" Flutmulde im linken Vorland unterwasserseitig von Kleinvach von Gew.-km 46,9 - ca. 46,2 (südlich der Straße "In den Weiden)

Naturschutzfachliche Bewertung

Der Maßnahmenvorschlag hat sehr positive Auswirkungen auf die Schutzgüter. Durch die geplante Maßnahme entstehen keine direkten negativen Beeinflussungen. Allerdings kann es auch hier während der Bauzeit zu temporären Beeinflussungen von Flora, Fauna und dem Schutzgut Boden kommen. Diese können jedoch abhängig von dem Zeitraum der Umsetzung teilweise vermieden oder abgeschwächt werden.

Hydraulische Auswirkung

Durch die Flutmulden und die Abgrabungen werden die Wasserspiegel in Höhe der Ortschaft um bis zu 0,5 m gesenkt. Hierdurch ergibt sich eine deutliche Reduzierung der Hochwassergefährdung.
 
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